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Durchwachsener Start in der VLN

Der 1. VLN Lauf des Jahres ist durch und hinterlässt eher durchwachsene Eindrücke. Die Veranstaltung als solche war mal wieder geprägt mit haufenweise übermotivierten Fahrern und Teams. Speziell einige Werksfahrer waren wieder weit hinter ihrem Limit unterwegs, was bereits am Freitag unfassbare Mengen an Unfällen, sowie zwei Trainingsabbrüche zur Folge hatte. Die Nordschleife wurde mal wieder zu einem der grössten Schrottplätze Deutschlands. Leider muss man immer wieder sagen, denn für das Image dieses faszinierend tollen Sports ist das sicherlich nicht lobenswert. Das Team Stock Rennsport konnte jedoch alle Sessions mit kühlem Kopf Sauber und Heile beenden.

Insgesamt war der erste Einsatz des Eifelfrosch's soweit erfolgreich, auch wenn es einige "Problemchen" gab. Die grösste Sorge machte an diesem Wochenende die Fahrwerksabstimmung.
Im Frosch sind gegenwärtig zu Versuchszwecken Stossdämpfer der FA. KW Typ 3A  verbaut. Diese können bislang jedoch nicht ansatzweise die Performance liefern, die erwartet wurde. Wir werden KW noch ein Rennen die Möglichkeit geben, ein brauchbares Setup abzuliefern, ansonsten werden wir auf unseren Technikpartner H&R setzen.

Trotz der mangelnden Balance lief der Astra jedoch zunächst sehr gut. Im Zeittraining unter wechselnden Bedingungen und typischem Eifelwetter setzen die Fahrer rein auf Sicherheit, und haben nur ihre Pflichtrunden absolviert ohne auf die Uhr zu schauen. Dementsprechend ging die Reise beim Start von recht weit hinten sehr souverän noch vorne. "Quick Nick" Borst hatte bereits auf der Hälfte der Runde rund 15 Fahrzeuge überholt und an ein Ende des Vorwärtsdranges war lang noch nicht zu denken, als das Auto im Bereich Pflanzgarten plötzlich seinen Dienst quittierte. Der Fehler war jedoch schnell gefunden und behoben, sodass er seine Fahrt fortsetzen konnte, allerdings mit einigen Runden Rückstand. Nun kam er direkt in das Wechselwetter, zum ersten Mal in seiner Karriere als Rennfahrer, und setze Durchkommen und Sicherheit als erstes Ziel.
Nach einigen sauber gefahrenen Runden wurde das Rennen dann wegen zu vieler Unfälle und zu starkem Regen während unseres Boxenstops abgebrochen.

Als Fazit können wir sagen, dass es zwar noch einige Hausaufgaben zu machen gilt, wir aber voll im Plan und auf einem guten Weg sind mit dem neu konstruierten Fahrzeug sehr bald dort zu sein, wo wir hinwollen.
Nun sind wir mit Vollgas an den Vorbereitungen zu Lauf 2 zu dem wir bereits in 10 Tagen wieder ausrücken werden.